Unsere Geschichte

‚Massentierhaltungsanlage beenden – Lebenshofprojekt wahr machen‘

Wir haben den 06. Juni 2018. Die Sonne scheint hell und warm an diesem wunderschönen Frühlingstag und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Während die Vögel ihre Lieder zwitschern, lässt der Wind sanft die Blätter der Bäume rascheln. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich Felder in saftigem Grün und sonnigem Gelb, von Mohn- und Kornblumen durchzogen. Vom Lärm und der Hektik der nahegelegenen Großstadt Berlin ist hier draußen nichts zu spüren. Eigentlich könnte dieser Ort ein friedliches Fleckchen Erde sein…

Doch inmitten dieser Idylle zeugen verlassene Ställe, ruinenhafte Gebäude und ein Schäfereibetrieb von der traurigen Vergangenheit dieses Örtchens.

Alles auf Anfang:

Unsere ‚Geschichte von Hermersdorf‘ beginnt im Mai 2017, als Elisabeth Schön, Betreiberin des kleinen Lebenshofes ‚Animal Refuge‘ in Buckow, für neun gerettete Ziegen ganz dringend eine vorübergehende Notunterkunft suchte. Über eine Bekannte erhielt sie Kontakt zur LEG Hermersdorf, ohne zu diesem Zeitpunkt jedoch zu wissen, dass dort neben dem hauptsächlichen Getreideanbau auch eine Mastanlage betrieben wird. Da sie schnellstmöglich handeln musste, brachte Elisabeth die neun Ziegen vorläufig auf dem Gelände der LEG Hermersdorf unter. Einige Zeit später verschwand eine dieser Ziegen auf einmal spurlos. Vier Wochen vergingen – die anderen acht Ziegen wurden in dieser Zeit in ihr neues Zuhause umgesiedelt – bis das vermisste Tier glücklicherweise lebend in einem Silo wiedergefunden wurde. Da die Ziege völlig ausgehungert war, brachte der Schäfer der LEG Hermersdorf sie zum ‚Aufpäppeln’ in seinem Maststall unter. Das war der Moment, in dem Elisabeth zum allerersten Mal auf die Mastlämmer von Hermersdorf traf und von deren ‚Bestimmung‘ erfuhr. Als Elisabeth an diesem Abend am 30. August 2017 im Bett lag, bekam sie kein Auge zu. Immer wieder sah sie die Lämmer vor sich. Sie konnte ihre Blicke einfach nicht vergessen. Am nächsten Morgen war sie wild entschlossen, etwas zu tun, um diese Lämmer vor dem Schlachthof zu retten. Also startete sie zusammen mit ihrer Freundin Kathrin Kienast einen Aufruf über Facebook, um Hilfe für die Rettung dieser Lämmer zu suchen. Über diesen Hilferuf trafen Elisabeth und Kathrin unter anderem auf Annette Riedel, Betreiberin des kleinen Lebenshofes ‚Muckele‘s Farm‘ in Michendorf, die sich ohne zu zögern bereit erklärte, fünf der Lämmer freizukaufen und bei sich auf dem Lebenshof unterzubringen. Weitere zwei Lämmer wurden bei Peggy Schreiber von ‚Tierhilfe Hof Samtschnute e.V.‘ aufgenommen. Zeitgleich erfuhr Elisabeth, dass sie auch von ihrem buddhistischen Verein ‚Rigpa e.V.‘ mit Unterstützung rechnen könne, sofern sie einen gemeinnützigen Verein gründete. Also fragte Elisabeth kurzerhand bei Annette an, ob sie mit ihr zusammen dieses Abenteuer angehen würde. Annette stimmte zu und so gründeten die beiden im Oktober 2017 den gemeinnützigen Verein ‚Tiere wollen leben‘, welcher im Februar 2018 aus organisatorischen Gründen in ‚Lasst die Tiere leben‘ umbenannt wurde. Ende September konnte Elisabeth mit Hilfe von Freikaufspenden des buddhistischen Vereins ‚Rigpa e.V.‘ weitere sechs Schafe retten und bei ihrer Freundin Gabi in Garzin unterbringen.

Als Anfang Februar diesen Jahres die ersten Mutterschafe im Schäfereibetrieb der LEG lammten, erfuhr Elisabeth, dass der Schäfer Ende des kommenden Sommers in Rente gehen wird und der Schäfereibetrieb somit geschlossen werden soll. Elisabeth – die die Geburten der Lämmer mitunter persönlich miterlebt hatte – konnte nicht anders als sich zu schwören, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um diese Lämmer und ihre Mütter freizukaufen, bevor sie für die ihnen bevorstehende Mast getrennt werden. Sie startete also einen erneuten Aufruf mit der Bitte um Freikaufspenden für die Schafe und Lämmer, welcher über Facebook und Instagram weiträumig geteilt wurde.

Am 03. März erfuhr Annette zudem über die ‚Tierrechtsgruppe Gießen‘, dass 30 Laborferkel ganz dringend ein sicheres Zuhause brauchten und so beratschlagte sie mit Elisabeth und Herrn Schneider von der LEG über Möglichkeiten, auch dabei behilflich zu werden. In diesem Zuge wurde Annette und Elisabeth klar, dass sie für die Umsetzung dieser zwei Rettungsaktionen Land und Ställe von der LEG Hermersdorf pachten müssten. Mitte März erfuhr Marcel Pfister von der 1. bioveganen solidarischen Landwirtschaft ‚PlantAge e.V.‘ von der Möglichkeit, Gelände der LEG Hermersdorf zu pachten und so lernten er und Elisabeth – und kurze Zeit später auch Marcels Frau Annette und Elisabeth – sich kennen. Marcel und Annette erfuhren in diesem Zusammenhang natürlich auch von den Schafen und Lämmern im Schäfereibetrieb der LEG Hermersdorf und von Elisabeths Absichten, möglichst viele dieser Tiere vor dem Schlachter zu retten. Sie ließen es sich nicht nehmen, eine Mutter mit ihren zwei Lämmern freizukaufen. Ende März erfuhr Sophie Lemcke über eine befreundete Tierrechtsaktivistin von Elisabeths Aufruf und wusste sofort, dass auch sie helfen musste. Da in diesem konkreten Fall auch keine neuen Tiere ‚nachproduziert‘ werden, konnte sie dies mit ihrem Gewissen gut vereinbaren. Und so standen Elisabeth und Sophie am 29. März in einem dunklen Stall, umringt von zahlreichen Lämmern und Mutterschafen, damit sie zwei von ihnen auswählen konnte. Aber wie entscheidet man, wer leben darf – und wer nicht? Wie wählt man zwei fühlende Wesen für ein Leben in Freiheit aus, wenn man mit dieser Entscheidung zeitgleich zahlreichen Anderen diese vielleicht einzige Chance verwehrt? Es war eine furchtbare Situation und Sophie versuchte, sich an dem Gedanken festzuhalten, dass es zumindest für diese zwei Individuen das größte Glück auf Erden bedeuten würde. Mit dem Wissen, dass es alle gleichermaßen verdient haben, wählten ihre Tochter und sie die beiden Lämmer aus, denen sie in diesem Stall zuerst begegnet waren – ein Zwillingspärchen, erst wenige Wochen alt. Elisabeth übernahm kurzerhand den Freikauf der Mutter, denn es hätte ihnen allen das Herz gebrochen, sie zu trennen. Doch mit diesen zwei Freikäufen war die Sache für Sophie natürlich nicht erledigt. Sie hatte so vielen anderen Lämmern und Mutterschafen in diesem Stall in die Augen gesehen und fühlte sich verpflichtet, mehr zu tun. In den folgenden Tagen rührte sie kräftig die Werbetrommel und gab ihr Bestes, um weitere Freikäufer für ‚Elisabeths Schafe‘ zu finden, was ihr glücklicherweise auch gelang. Elisabeth war von Sophies spontanem Engagement so berührt, dass sie sie am 07. April kurzerhand fragte, ob sie sich vorstellen könne, ihrem Verein beizutreten und zusammen mit ihr und Annette Riedel sowie Kathrin Kienast, Annette Pfister und Marcel Pfister den Vorstand zu bekleiden.

Wir sechs leiten seitdem also den gemeinnützigen Tierschutzverein ‚Lasst die Tiere leben‘ gemeinsam, für den wir aktuell auch die Eintragung in das Vereinsregister beantragen. Zu unserem Verein gehören der Lebenshof ‚Muckele‘s Farm‘ von Annette Riedel in 14552 Michendorf, der Lebenshof ‚Animal Refuge‘ von Elisabeth in 15377 Buckow sowie ganz frisch unser Lebenshofprojekt auf dem 2,6 Hektar großen Gelände der LEG in 15374 Hermersdorf, welches wir wie von Elisabeth und Annette Riedel geplant seit April mit Kaufoption pachten.

Seit wir uns alle im März zusammengefunden haben, ist so erstaunlich viel passiert. Wir haben es aufgrund der enormen Geschwindigkeit der Entwicklungen vermutlich selbst noch nicht wirklich in Gänze begriffen, denn zum Durchatmen und Revue passieren lassen kamen wir zuletzt so gut wie nie. Nachdem wir Anfang April also die Pacht unseres Lebenshofgeländes aufgenommen haben, sind am 21. April auch schon 14 der 30 ehemaligen Laborferkel bei uns eingezogen. Die anderen 16 Ferkel wurden in kleineren Gruppen auf weitere Lebenshöfe verteilt. Unsere Ferkelbande hat sich erstaunlich schnell eingelebt und konnte nach einem großen Arbeitseinsatz am 01. Mai mit vielen wundervollen freiwilligen Helfern auch ihr Außengelände endlich beziehen. Darüberhinaus haben wir am 01. Mai angefangen, den ehemaligen Sozialtrakt umzubauen, um ihn möglichst bald im Zuge weiterer Arbeitseinsätze in eine kleine Wohnung zu verwandeln. Außerdem haben wir die Herde der geretteten Schafe im Laufe der vergangenen zwei Monate auf mittlerweile 87 Schafe und Lämmer vergrößern können. Dank der Unterstützung vieler großzügiger Spender und eines befreundeten veganen Schäfers war es uns am vergangenen Freitag, den 01. Juni, zudem möglich, den Freikauf von 54 Mastlämmern zu sichern. Dass wir tatsächlich die gesamte Gruppe der Mastlämmer noch rechtzeitig retten konnten, damit haben selbst wir nicht mehr gerechnet. Die wortwörtliche Deadline war extrem knapp, doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und diese zauberhaften Lämmer hatten zum ersten Mal in ihrem Leben tierisches Glück. Da sie aufgrund der bereits stark vorangeschrittenen Mast leider nicht mehr einfach so dazu in der Lage sind, Frischfutter zu verdauen, müssen sie von uns nun zunächst einmal ganz langsam und vorsichtig umgewöhnt werden. Sobald die Umgewöhnung erfolgreich abgeschlossen ist, werden 21 dieser 54 Lämmer zu uns auf den Lebenshof und die anderen 33 Lämmer zu unserem befreundeten veganen Schäfer umziehen.

Diese ganzen phänomenalen Entwicklungen wären ohne die finanzielle wie tatkräftige Hilfe von zahlreichen herzensguten Menschen, die uns bisher mit (Sach-) Spenden und ihrer Arbeitskraft völlig uneigennützig unterstützt haben, niemals möglich gewesen. Wir sind selbst total sprachlos und überwältigt von der wundervollen Resonanz auf unser Lebenshofprojekt. Wir wissen gar nicht, wie wir all diesen wundervollen Menschen angemessen danken können. Außerdem möchten wir uns von ganzem Herzen bei Herrn Schneider, beim Schäfer Herrn Günther Deutschmann und bei Herrn Jürgen Deutschmann von der LEG Hermersdorf dafür bedanken, dass sie so einige Stunden ihrer privaten Zeit opfern, um uns mit ihrer Fachkenntnis, ihrer Erfahrung und ihrem handwerklichem Geschick zu unterstützen. Ebenso möchten wir uns bei Marlene für ihre großartige Hilfe vor Ort sowie bei Herrn Günther Garbers vom ‚Lebenshof Mühlenbach‘ für seine Hilfe und sein Know-How bedanken.

Wir würden unseren Text an dieser Stelle liebend gern beenden, doch wie es in der Tierrechtsarbeit leider oft der Fall ist, liegen Freud und Leid auch bei unserem Lebenshofprojekt extrem nahbeieinander. Und so fristen auch jetzt immer noch weitere 100 Mastlämmer in dem dunklen Stall sowie 230 weitere weibliche Zuchtschafe im Freigang des Schäfereibetriebes ihr Dasein – circa 50 m von ihrer potenziellen Freiheit auf unserem Lebenshof entfernt. Wir brauchen wohl nicht zu sagen, dass wir nichts lieber tun würden, als auch diese 330 zauberhaften Lebewesen zu retten und zu uns herüberzuholen. Wir wünschten, es wäre so einfach! Doch das ist es leider nicht. Denn mittlerweile stoßen wir in Bezug auf die aktuelle Fläche unseres Lebenshofes leider an unsere Grenzen. Die Kapazitäten auf dem aktuellen Hofgelände sind mit 14 Schweinen und 87 (+21) Schafen bereits bei 110 % was den Platz anbelangt. Diese 110 % tragen wir mit all der Kraft, die wir haben. Doch uns noch weiter aus dem Fenster zu lehnen, wäre für das gesamte Lebenshofprojekt aktuell leider zu riskant und so müssen wir auch zum Schutz der bereits bei uns lebenden Tiere schweren Herzens vorerst einen Schlussstrich ziehen. Ein Freikauf der übrigen 330 Schafe und Lämmer kann nur erfolgen, wenn wir auch den Kauf der gesamten LEG-Fläche von 65 Hektar inkl. Gebäuden und landwirtschaftlichen Maschinen umsetzen können. Ein Angebot diesbezüglich liegt uns seitens der LEG Hermersdorf mit einer Kaufpreissumme von 500.000 € bereits vor. Wir würden dieses Gelände natürlich liebend gern kaufen. Was gäbe es denn für den veganen Gedanken sinnbildlicheres, als zu verhindern, dass an diesem Standort möglicherweise wieder ein neuer Massentierhaltungsbetrieb eröffnet? Was gäbe es für den veganen Gedanken sinnbildlicheres, als ein ehemaliges Massentierhaltungsgelände in einen Lebenshof mit benachbarter bioveganer Landwirtschaft zu verwandeln? Aber das geht natürlich nicht so einfach. Zumal die uns eingeräumte Frist auch diesbezüglich sehr knapp – nämlich für Ende August – angesetzt ist. Bis dahin geht nach und nach die gesamte Herde zum Schlachter, wenn wir den Kauf des LEG-Geländes nicht ermöglichen können. Die Leben dieser 330 wundervollen Lebewesen hängen also leider an einer enormen Summe Geld mit einem enormen Zeitdruck. Sollten wir es auch bis Ende November nicht schaffen, den Kauf des Geländes zu realisieren, wird das Gelände anderweitig und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit an einen neuen Tierausbeutungsbetrieb verkauft. Beides – die Schlachtung der Lämmer und auch die potenzielle Weiternutzung durch einen anderen Nutztierbetrieb – müssen wir mit aller uns verfügbarer Macht zu verhindern versuchen. Darüber hinaus sehen wir uns mit der Tatsache konfrontiert, dass leider immer noch nur ein Bruchteil unserer bereits geretteten Tiere überhaupt einen Paten hat. Die laufenden Kosten auf unserem Lebenshof dürfen wir natürlich auch nicht außer acht lassen. Es ist so furchtbar – vor allem auch für uns selbst, die wir uns nur wenige Meter von diesen 330 Schafen entfernt aufhalten. Doch wir haben natürlich auch eine große  Verantwortung den bereits geretteten Tieren, dem gesamten Lebenshofprojekt sowie allen Spendern gegenüber, sodass uns leider früher oder später die Hände gebunden sind – auch wenn uns das allen selbst das Herz bricht.

Wir werden dennoch nicht kampflos aufgeben. Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder erleben dürfen, was für eine starke Gemeinschaft uns den Rücken stärkt! Hinter uns steht mittlerweile ein so großartiges Netzwerk aus ganz wundervollen, engagierten Tierfreunden und Tierrechtsaktivisten, dass wir mit jedem Tag mehr daran glauben, dass auch unser Riesenprojekt ‚Massentierhaltungsanlage verhindern – Lebenshofprojekt wahr machen‘ verwirklicht werden kann, wenn wir alle gemeinsam an diesem Strang ziehen. Wir versprechen, dass wir weiterhin alles in unserer Macht stehende tun – dass wir Tag und Nacht Pläne schmieden, telefonieren, die Köpfe qualmen sowie Kontakte spielen lassen und auch Kreditangebote erfragen – um dieses so dringend benötigte Land doch noch irgendwie zu bekommen. Wir haben versprochen, dass wir alles geben werden, um so viele der Schafe wie möglich zu retten und das tun wir! Wir können leider nicht versprechen, dass wir es bis zur Deadline schaffen, die gesamte Herde zu retten. Aber wir können – nein, wir werden es auf jeden Fall versuchen! Die Unterstützung und das Vertrauen aller Helfer und Spender ist so wundervoll und bedeutet uns so viel und wir werden alles geben, um niemanden zu enttäuschen. Wir haben aktuell mehr als eine Pistole auf der Brust. Der Zeitdruck ist einfach enorm, vor allem in Anbetracht der Dimensionen über die wir reden. Wir werden dennoch nichts unversucht lassen. Doch allein können wir es einfach nicht schaffen.

Daher sind wir nun zusätzlich zu der Suche nach Paten für unsere Tiere auch ganz aktiv auf der Suche nach einem oder mehreren Großspendern, die wie wir an diese Vision eines friedlichen Miteinanders von Mensch und Tier glauben und uns bei der Umsetzung unseres Herzensprojektes ‚Massentierhaltungsanlage beenden – Lebenshofprojekt wahr machen’ unterstützen möchten.

Wir möchten jeden – der unsere ‚Geschichte von Hermersdorf‘ liest – von ganzem Herzen bitten, uns zu unterstützen und unser Herzensprojekt ‚Massentierhaltungsanlage beenden – Lebenshofprojekt wahr machen‘ weiträumig zu teilen. Man kann nie wissen, wer vielleicht auf genau so ein soziales Projekt wie unseren Lebenshof wartet und in der Lage ist, uns bei der Erweiterung des Geländes zu unterstützen.

Wir haben den 06. Juni 2018. Die Sonne scheint hell und warm an diesem wunderschönen Frühlingstag und die Natur zeigt sich von ihrer schönsten Seite. Während die Vögel ihre Lieder zwitschern, lässt der Wind sanft die Blätter der Bäume rascheln. Soweit das Auge reicht, erstrecken sich Felder in saftigem Grün und sonnigem Gelb, von Mohn- und Kornblumen durchzogen. Vom Lärm und der Hektik der nahegelegenen Großstadt Berlin ist hier draußen nichts zu spüren. Und auch wenn inmitten dieser Idylle verlassene Ställe, ruinenhafte Gebäude und ein Schäfereibetrieb von der traurigen Vergangenheit dieses Örtchens zeugen, so können wir daraus für immer einen Ort des Friedens und der Freiheit machen. Wenn wir alle gemeinsam daran glauben…

 

Wir danken euch von Herzen.

Elisabeth, Annette R., Kathrin, Annette P. , Marcel und Sophie

 

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„Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins Ungemessene steigen.“

(Christian Morgenstern, Dichter, 1871-1914)